Die diesjährige Generalversammlung des Skiclubs Schwendi Langis fand am 13. Mai 2026 im Restaurant Rössli in gewohnt kameradschaftlicher Atmosphäre statt und bot zahlreiche erfreuliche Höhepunkte.
Ehrenmitgliedschaften
Mit grosser Wertschätzung durfte der Club zwei langjährige und verdiente Persönlichkeiten zu Ehrenmitgliedern ernennen:
· Janik Riebli
· Wisi Burch
Janik wurde aufgrund seiner herausragenden sportlichen Leistungen geehrt. Leider konnte er krankheitsbedingt nicht an der Generalversammlung teilnehmen. Die Ehrung wurde ihm später durch seine Eltern zu Hause überreicht.
Wisi Burch erhielt die Ehrenmitgliedschaft für sein langjähriges und vielseitiges Engagement im Verein. Seine Verdienste umfassen unter anderem:
· 10 Jahre Tätigkeit als Kassier
· 5 Jahre Organisation des 1.-August-Anlasses
· 1 Jahr im Co-Präsidium
· sowie seine langjährige Teilnahme an den Skitouren
Sein Einsatz hat den Skiclub massgeblich geprägt. Mitgliederentwicklung Ein weiterer Meilenstein konnte ebenfalls gefeiert werden:
Der Skiclub hat erstmals die Marke von über 400 Mitgliedern überschritten.
Diese erfreuliche Entwicklung unterstreicht die Attraktivität und Lebendigkeit des Vereins.
Wahlen Nach dem Rücktritt von Wisi Burch als Kassier wurde David Küng mit grossem Applaus und einstimmiger Zustimmung der anwesenden Mitglieder als sein Nachfolger gewählt.
Kulinarisches & Geselligkeit Für das leibliche Wohl sorgte die Apéro-Gruppe der Landfrauen, die die Anwesenden mit einem ausgezeichneten Apéro verwöhnte. Dieser fand grossen Anklang. Auch das in Kerns gebraute Ponäli Bier erfreute sich grosser Beliebtheit.
Bericht: Patrick von Holzen
Mit richtigem Aprilwetter konnten wir die Season abschliessen. Sonne zum Apéro, kühlere Temperaturen zum Mittagessen und zum Dessert noch ein leichter Hagelschauer. In der warmen Hütte genossen wir angenehme Stunden und führten interessante Gespräche über die vergangene Saison. Somit ist bereits wieder eine weitere Saison vorüber, jedoch bereits wieder neue Ideen im Kopf für die Nächste.
Vielen Dank fürs erscheinen.
Euer Hüttenwart
Urban Burch
Mit dem Langis Sprint ging in der Zentralschweiz die diesjährige Langlauf-Saison zu Ende. Es war auch das letzte Langlaufrennen in der aktiven und sehr erfolgreichen Langlauf-Karriere von
Nadine Fähndrich. Sie wird dem Langlauf erhalten bleiben und übernimmt ab nächstes Jahr die Funktion der OK-Präsidentin im Langis Sprint. Der gefallene Schnee im Langis in den letzten Tagen
erleichterte dem Skiklub Horw und der Loipe Langis die Vorbereitungen zu diesem Wettkampf. Etliche Langläuferinnen und Langläufer aus den Swiss Ski Kader starteten im Langis bei besten, aber
etwas nass werdenden Bedingungen. Der Weltcup erprobte Roman Alder siegte im Herren-Final vor Silvan Durrer und bei den Damen überquerte Noemie Charrier die Ziellinie eine Hundertstelsekunde vor
Nadine Fähndrich. Mehrere Startende aus unserem Skiclub nutzten die Startmöglichkeit direkt vor der Haustüre zum Abschluss der Saison. Mit Larina Piller gab es sogar einen Sieg zu feiern in der
Kategorie U12. Nachdem sie überlegen Bestzeit im Prolog feiern konnte, musste sie im Final hart für diesen Sieg kämpfen. Fenja Fries verpasste den Final ganz knapp, sie wurde Neunte. Laura
Blättler kam in den letzten Rennen immer besser in Fahrt und lief mit Rang drei aufs Podest direkt vor Larina Hengartner. Spannend das Rennen der U16 Knaben, wo Ben Blättler den zweiten Platz nur
ganz knapp verpasste. Seraina Hengartner als Siebte schnupperte bis zur Zielgerade am Final. Remo Burch, einer von wenigen Biathleten am Start, lief als Siebter einen starken Prolog und schied
dann im Halbfinal aus. Für die jüngeren Teilnehmer aus unserem Skiclub bedeutet der Langis-Sprint auch Erfahrungen sammeln und weiterhin dran bleiben. Der Langis Sprint zählte als letztes
Saison-Rennen zum Concordia Langlauf-Cup. Am Cup-Absenden mit Nachtessen im Hotel Langis konnte Pascal Wolf vom OK Langlauf-Concordia-Cup 130 Personen begrüssen. Zoé Felder vom SC Schwendi-Langis
durfte als eine der Gesamtsiegerinnen in ihrer Kategorie ein paar Fischer Rennski in Empfang nehmen.
Bericht: Heinz Wolf
Bilder: Peter Blättler
Für viele sind sie relativ unbekannt, plötzlich tauchen sie auf Ranglisten auf mit guten Resultaten. Sie machen in ihrer Sportart plötzlich einen grossen Schritt nach vorne. Die Clubtrainer kennen durch die vielen Trainings mit diesen Athletinnen und Athleten ihr Potenzial schon länger. Im Skiclub Schwendi-Langis haben in den vergangenen Jahren immer wieder mehrere solche Aufsteigerinnen und Aufsteiger vor allem im Biathlon den Durchbruch an die nationale Spitze geschafft. Nicht anders sieht es in diesem Jahr aus.
Dass diese jungen Sportlerinnen und Sportler so schnell den Anschluss in der ersten Saison mit dem Kleinkalibergewehr auf dem Rücken an die nationale Spitze vollziehen können, ist nicht selbstverständlich. Talent ist das eine, aber es braucht auch noch andere Voraussetzungen. Viele Trainingsstunden, die persönliche Freude und die Leidenschaft an dieser Sportart, gegenseitiges Pushen im Training zu guten Leistungen und ein gutes Verhältnis untereinander, all das schafft wichtige Grundvoraussetzungen. Julia Ruckstuhl, Livia Piller und Ben Blättler, alle mit Jahrgang 2010, haben auf diese Saison hin das Luftgewehr mit dem Kleinkalibergewehr getauscht und haben bereits im ersten Elitejahr zum Teil ausgezeichnete Leistungen erbracht. Julia Ruckstuhl holte an der SM im Sprint die Bronzemedaille und schlug dabei gar Biathletinnen, die diesen Winter an den Biathlon-Weltmeisterschaften gestartet sind. Im Swiss Cup siegte sie in der Kategorie WU17 mit sechs Saisonsiegen vor ihrer Klubkameradin Livia Piller. Livia Piller ihrerseits siegte dreimal und war viermal Zweite in der zu Ende gegangenen Saison. International starteten die Beiden mehrmals im Alpencup, wo Livia Piller in der Gesamtwertung als Dritte einen Podestplatz und Julia Rückstuhl Rang zehn erreichte. An der SM im Massenstart erreichte Ben Blättler einen dritten Rang und im Swiss Cup beendete er die Saison als ausgezeichneter Zweiter. Wir finden ihn im Alpencup als Achter in der Gesamtwertung. Alle diese jungen Sportlerinnen und Sportler werden jetzt eine verdiente Renn- und Trainingsphase einschalten. Sie werden dann wieder voll motiviert in eine neue Saison starten. Dank diesen jungen und erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler wird der Skiclub Schwendi-Langis weiterhin erfolgreich bleiben können. Weiterer Nachwuchs bei den Kids und Challenger möchte auch bald einmal in die Fussstapfen ihrer Vorbilder treten.
Bericht: Heinz Wolf
Fotos: Peter Blättler
Ben Blättler
Julia Ruckstuhl
Livia Piller
Zum ersten Mal durften an diesem Wochenende beim Migros Crans Prix Finale auch die nordischen Teilnehmenden an den Start, nachdem dieses Rennformat in dieser Saison auch für die Langläufer und Biathleten fest in den Rennkalender aufgenommen wurde. Nachdem Leif Fries und Max Engel sich in Schönried für das Finale qualifizierten, reiste ein kleines, aber feines Grüppchen voller Spannung und Vorfreude nach Crans Montana. Angelika und Leo Zberg waren als Helfer im Schiessstand ebenfalls vor Ort. Am Freitag gab Selina Gasparin auf 2200 m.ü.M. noch ein Schnuppertraining und zeigte den Athleten letzte Tricks und Tipps. Am späteren Nachmittag fand dann im Village für alle Athleten/Innen die Eröffnungsfeier statt. Nach einer erholsamen Nacht in unserer freundlichen Jugendherberge mit reichhaltigem Frühstücks-Buffet, starteten wir gut gestärkt in den Tag. Im Wettkampfgelände angekommen, bracht etwas Chaos aus, da Helfer ausfielen. Spontan legten Matthias Schmid aus Kandersteg und Sabrina Engel den Athleten die Transponder an und Carla Fries liess die Teilnehmenden als Starter auf die Strecke. Leif belegte im Langlauf sowie im Biathlon Platz 8. Max im Langlauf Platz 9 und im Biathlon Platz 8. Voll ausgepowert, fuhr Leo das Grüppchen mit dem Clubbus wieder nach Hause.
Bericht: Sabrina Engel & Carla Fries
Sprint vom Freitag
Mit den Biathlon Schweizermeisterschaften in Realp endete die Saison 2025/2026. Schweizermeistertitel und Medaillen wurden im Sprint am Freitag und im Massenstart am Samstag vergeben. In Realp war Ende letzte Woche wieder der Winter eingekehrt und am Freitag erschwerte der Wind die Leistungen im Schiessstand. Giannina Piller holte sich mit einem grossen Vorsprung ihren dritten Schweizermeister-Titel. Julia Ruckstuhl wechselte diesen Sommer erfolgreich vom Luftgewehr zum Kleinkalibergewehr. In Realp schoss sie liegend fehlerfrei und stehend kam sie mit nur einem Fehler durch. Das bedeutete das beste Schiessresultat und zugleich die Bronzemedaille für sie, eine freudige Überraschung auch für uns alle. Molly Kafka als eine der Favoritinnen gestartet, schoss liegend fehlerfrei, im Stehendschiessen vergab sie mit fünf Fehlern diese optimale Ausgangslage. Mit Remo Burch vor Jens Berger und Vince Vogel gab es für unsern Skiclub einen Dreifachsieg. Ronja Rietveld musste sich mit dem undankbaren vierten Rang abfinden. Zufrieden sein darf sie sich mit ihrer Schiessleistung, sie schoss besser als alle Weltcup-Biathletinnen von Swiss Ski
Massenstart vom Samstag
Wunderbares Winterwetter mit Pulverschnee und viel Sonne erwartete am Samstag die über 100 Biathletinnen und Biathleten zum Massenstartrennen. Molly Kafka startet mit zwei Liegendschiessen ohne einen Fehler sehr gut in das Rennen, in dem Giannina Piller bis zum vierten Schiessen klar in Führung lag. Drei Schiessfehler wogen zu schwer und sie musste den Sieg an Sophia Imwinkelried vom Obergoms abgeben, weil diese fehlerfrei schoss. Molly Kafka verteidigte sicher die Bronzemedaille. Julia Ruckstuhl und Livia Piller feierten in der U17 Kategorie einen Schwendi-Langis Doppelsieg. Ronja Rietveld als Sechste mit zwei fehlerfreien Stehendschiessen vergab die Chance auf eine noch bessere Rangierung im ersten Liegendschiessen. Lara Berwert schoss von allen Elite-Frauen mit nur zwei Fehlern am besten und klassierte sich als Siebte im von Lena Häcki gewonnene Rennen. Julia Burch startete in Realp zu ihrem letzten Biathlonrennen und tat dies mit einem Sieg in der Kategorie Open. Ben Blätter startet famos ins Rennen, schoss liegend zweimal ohne Fehler und auch läuferisch wusste er zu überzeugen. Die Stehendfehler kostete ihm den Sieg, schade. Nichts anbrennen liess einmal mehr Remo Burch. Ganz überlegen gewann er das Rennen der Junioren und brachte von 20 Schüssen deren 19 Schüssen als Treffer ins Ziel. Es ist der 6 Schweizermeistertitel und das 13 Edelmetall an Schweizermeisterschaften im Biathlon, eine ganz starke Leistung. Vince Vogel holte nach Bronze am Freitag diesmal die Silbermedaille, das siebte Edelmetall an Schweizermeisterschaften in seiner Biathlon-Karriere. Lange sah es nach einem Dreifachsieg für Schwendi-Langis aus, doch mit den zu vielen Stehendfehlern von Jens Berger entschwand diese Möglichkeit. Loris Maier startete sehr gut in das Meisterschaftsrennen, aber das zweite Stehendschiessen mit drei Schiessfehlern verhinderte einen Top-Ten-Platz.
Staffelrennen vom Sonntag
Nach einer windigen Nacht und einigen Schneeschauern wurde am Sonntagmorgen die Biathlonsaison 2025/2026 mit einem speziellen Staffellauf abgeschlossen, wobei es keine Medaillen zu gewinnen gab. Die zusammengesetzten oder ausgelosten Teams, bestehend aus vier Personen mit ehemaligen Athleten, Trainern und Hobby-Biathleten, liefen eine 1,5 Km-Runde und schossen zweimal liegend ohne Nachlader, aber mit Strafrunde von 75 Meter. Um einen Ausgleich der verschiedenen Niveaus zu gewährleisten, erhielt jede Athletin und jeder Athlet einen individuellen Zeitbonus. Es war etwas schwierig die Übersicht des Rennens zu haben, trotzdem hatten die Teilnehmer ihren Spass an der Sache.
Saisonabschluss im Biathlon
Für den Skiclub Schwendi-Langis geht mit den Meisterschaftsrennen in Realp eine strenge aber wiederum erfolgreiche Saison zu Ende. Mit neun Medaillen ist unser Skiclub einmal mehr der erfolgreichste Club in Sachen Medaillen. Von den vergebenen 36 Medaillen gewann unser Skiclub 9 Medaillen, das sind ein Viertel aller Medaillen. Auch gehen drei Schweizermeistertitel an Schwendi-Langis, soviel wie in keinem anderen Club.
Biathlon Swiss Cup
Im Biathlon Swiss Cup der zu Ende gegangener Saison wurden am Samstagabend in Andermatt die Sieger und Bestklassierten geehrt und ausgezeichnet. In den insgesamt acht Kategorien kommen vier der Besten, Julia Ruckstuhl, Giannina Piller, Lara Berwert und Loris Maier, aus unserem Skiclub. Fünfmal gab es Rang zwei im Swiss Cup durch Livia Piller, Ben Blättler, Molly Kafka, Vince Vogle und Ronja Rietveld. Damit schliessen wir eine erfolgreiche Biathlon-Saison ab, welche durch viele gute Klassierungen, Selektionen zu internationalen Wettkämpfen, Gewinn von vielen Medaillen und mit vielen tollen Erlebnissen, spannenden Begegnungen und zahlreichen Trainings geprägt waren.
Bericht: Heinz Wolf
Fotos: Peter Blättler
Stürmisches SNT-Wochenende in Realp: Nachwuchs des SC Schwendi-Langis trotzt dem Neuschnee
Am vergangenen Wochenende vom 14. und 15. März fand in Realp das Finale der Swiss Nordic Trophy (SNT) statt. Das Urnerland zeigte sich von seiner ungemütlichen Seite: Heftiger Schneefall und stürmische Bedingungen forderten den Athletinnen und Athleten sowie dem Material alles ab.
Samstag: Sprint-Action im Schneegestöber Der Samstag startete mit dem Sprintrennen im freien Stil. Wie im Weltcup wurde der Wettkampf mit einem Prolog begonnen, gefolgt von Viertelfinal-, Halbfinal- und Finalläufen. Aufgrund der enormen Neuschneemengen wurde der Modus für die jüngeren Kategorien – wie bei Leif – angepasst: Nach dem Prolog wurde direkt ein Finallauf durchgeführt.
Vom SC Schwendi-Langis zeigten unsere Kinder trotz widriger bedingungen starke Leistungen:
• Larina Piller lief ein herforragendes Rennen und sicherte sich den glanzvollen 2. Rang.
• Laura Blättler erkämpfte sich mit einem Sieg im Lauf 8 den starken 10. Gesamtrang.
• Sereina Hengartner erreichte den guten 14. Platz.
• Larina Hengartner belegte im Lauf 12 den 19. Rang.
• Leif Fries und Fenja Fries klassierten sich beide auf dem 21. Rang in ihren Kategorien.
• Mauro Waldisbüel hielt tapfer durch und erreichte den 64. Platz.
Sonntag: Kraftakt im Massenstart Auch am Sonntag hielt der Schneefall an, was zu sehr weichen und tiefen Pisten für die Massenstartrennen führte. Die Distanzen reichten von 2 km für die Jüngsten über 4 km für die U14 bis zu 6 km für die älteren Kategorien auf der „intensiven“ Runde.
Besonders packend war erneut das Rennen von Larina Piller. In einem spannenden Zweikampf am Schlussanstieg verlor sie zwar knapp den 2. Platz, gewann aber mit einer tollen Moral den hervorragenden 3. Podestplatz.
Die weiteren Ergebnisse unserer Clubmitglieder am Sonntag:
• Laura Blättler lief auf den 17. Rang.
• Leif Fries verbesserte sich zum Vortag leicht auf den 20. Platz.
• Sereina Hengartner sicherte sich ebenfalls den 20. Rang.
• Larina Hengartner beendete das Rennen auf dem 22. Platz.
Ein grosses Kompliment an alle unsere jungen Läuferinnen und Läufer des SC Schwendi-Langis, die bei diesem „Hundewetter“ so tapfer gekämpft und unseren Club so toll vertreten haben!
Bericht: Simon Zberg
Fünf Athletinnen und Athleten vom SC Schwendi-Langis – Giannina Piller, Molly Kafka, Remo Burch, Jens Berger und Vince Vogel – haben bei der Biathlon Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaft (JWM) in Arber (DE) die Farben des Vereins hochgehalten. Somit stellte Schwendi-Langis beeindruckend ein Drittel der gesamten Schweizer Delegation.
Top-Resultate
Giannina Piller glänzte mit dem 4. Rang im Massenstart der Jugend-Frauen und verpasste eine Medaille um weniger als eine Sekunde.
Molly Kafka und Giannina Piller holten zusammen mit Sofia Imwinkelried einen super 5. Rang in der Jugend-Frauen-Staffel. Zur Medaille fehlte weniger als eine halbe Minute.
Remo Burch sicherte zudem den 11. Rang im Junioren-Einzel (15 km) mit beeindruckenden 19 von 20 Treffern.
Weitere Resultate
Molly Kafka:
Einzel: 32.
Sprint: 41.
Massenstart 60: 41.
Giannina Piller:
Einzel: 19.
Sprint: 17.
Massenstart 60: 4.
Remo Burch:
Einzel: 11.
Sprint: 46.
Massenstart 60: 28.
Vince Vogel:
Einzel: 59.
Sprint: 78.
Massenstart 60: 66.
Jens Berger:
Einzel: 76.
Sprint: 82
Herzliche Gratulation allen Teilnehmenden.
Bericht: Pascal Wolf
Zum krönenden Abschluss der Biathlon-Saison reisten die Challenger und Kids am Wochenende vom 07. und 08.3.2026 in die Waadtländer-Alpen an den Cole des Mosses. Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen fanden an beiden Tagen spannende und faire Wettkämpfe statt.
Am Samstag duellierten sich die Athleten und Athletinnen im Massenstart. Dabei war ein Pensum von fünf Laufrunden und drei Schiesseeinlagen zu absolvieren. Die Loipe verlangte den Teilnehmenden, mit fortschreitender Tageszeit und immer tiefer werdendem Schnee, konditionell alles ab. Zudem frischte der Wind gegen Mittag ein wenig auf und forderte die Athlet/Innen am Schiesstand zusätzlich heraus. Challenge accepted. Larina Hengartner hatte mit zusätzlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, nach dem ihr erst die eine und dann auch noch die andere Stockspitze im schweren Schnee verloren ging. Für etwas Verwirrung sorgte zudem ein ominöser Funkspruch kurz vor dem Start von Kari an Odi über die Sprengung der Schwandlawine.
Trotz aller Herausforderungen zeigten alle Sportler/innen am ersten Wettkampftag grossen Kampfgeist und es gelangen ein paar tolle Platzierungen. Auf dem Podest durften sich feiern lassen:
2. Platz: Larina Piller
3. Platz: Seraina Hengartner
3. Platz: Elina Burch
Am Sonntag war dann der Sprint an der Reihe. Da die Rennen zeitlich vorverlegt wurden, war die Loipe für die Challenger deutlich kompakter als noch am Tag zuvor.
Die Challenger-Mädels W13 schienen sich abgesprochen zu haben und schossen alle einen Fehler. Alle Athlet/innen zeigten auch wieder grossen Einsatz in der Loipe. Larina Piller durfte wie bereits am Tag zuvor aufs Podest steigen. Sie wurde 3. Für Laura Blättler und Seraina Hengartner reichte es nur ganz knapp nicht aufs Podest. Auch die Challenger-Jungs haben sich gut geschlagen.
Bei den Kids war der Schnee dann wieder total aufgeweicht und kostete viele Schweissperlen. Mina lieferte eine tadellose Schiessleistung ab. Trotzdem reichte es nicht auf die Podestplätze. Auch unseren beiden Jungs Etienne und Leif zeigten vollen Einsatz, wurden aber nicht belohnt. Elina Burch zeigte ein tolles Rennen und erarbeitete sich wie bereits am Tag zuvor einen Podestplatz (2. Rang).
Im Anschluss an die Rennen wurden noch die Gewinner der Gesamtwertung des Swiss Biathlon Cup 25/26 verlesen.
Hier war der Skiclub Schwendi-Langis ebenfalls ein paar Mal auf dem „Treppchen“ vertreten:
Challenger W13
3. Rang: Larina Piller
Challenger W15
3. Rang: Seraina Hengartner
Kids W13:
1. Rang: Elina Burch
Eine besondere Auszeichnung erhielt Mina Achermann vom Diotpus Nuller-Club für ihre Schiessleistungen. Ihr war es in der Saison 25/26 gelungen, punktgleich mit zwei weiteren Athlet/Innen, an drei Rennen fehlerfrei zu bleiben.
Mit den Wettkämpfen in Les Mosses ging für die meisten Challenger und Kids die Biathlon Saison 25/26 bereits zu Ende. In zwei Wochen dürfen sechs Challenger des Skiclub Schwendi Langis noch an den Ländervergleich in Seefeld (Tirol) reisen um dort um Ruhm und Ehre für die Schweiz zu kämpfen.
Alle Athlet/Innen durften in dieser Saison viele Erfahrungen sammeln, Erfolge feiern, Fortschritte erzielen, Freundschaften knüpfen und zusammen eine tolle Zeit geniessen. Allen Trainern, Betreuern, Organisatoren, Eltern und den Kindern gebührt ein grosser Dank und Anerkennung für das Geleistete! Auf die kommenden Sommer-Events und eine grossartige Biathlon-Saison 26/27!
Bericht: Christoph & Carla Fries
Grundsätzlich macht man sich Pläne und Gedanken, wie eine Skitour ablaufen soll. Und manchmal ist es eben anders, als man sich es wünscht. Selbst die Autofahrt ins Urschnertal war nicht so wie erhofft.
In Stans mussten die Scheibenwischer den Nieselregen von der Windschutzscheibe wischen, ab Göschenen musste die Nebellampe eingeschalten werden und in Realp hat man die Nase gerümpft. Nebel, Nebel, Nebel.
Aber wir sind ja wetterfeste Bergler und wenn wir schon eine knappe Stunde Benzin vernichtet haben, um nach Realp zu fahren, wollen wir auch «eppis erlääbä»
Der Aufstieg auf der Strasse bis zum Hinterschweig war trotz dichtem Nebel kein Problem. Nach einer kurzen Beratung der Tourenleiter war das nächste Ziel der Rotgand.
Während dem Aufstieg zum Rotgand löste sich der Nebel auf und es zeigte sich der bedeckte Himmel. Somit war klar, der Gipfel war unser. Hinauf durch den Graben zum Stelliboden, über das offene, goupierte Gelände dem Grat entlang zum höchsten Punkt unserer Skitour. Und bewiesen wurde, wenn Engel reisen drückt die Sonne durch die Wolken auf dem Tälligrat.
Gemächlich wurde vom Aufstiegs- in den Abfahrtsmodus umgeschaltet, die Sonne zeigte sich immer mehr.
Und dann los!! Hinunter gekurvt über die weissen Hänge zurück zum Stelliboden, geschlichen über die Abendweidlifläche, Slalom gefahren um die Erlenstauden und haargenau über das Brüggli vom Stellibodenbach fast direkt auf die Sonnenterasse vom Restaurant des Alpes.
Besten Dank fürs Mitkommen.
Romeo, Odi, Roman und Sepp
Diesen Mittwoch war es wieder einmal Zeit für das altbekannte «Biräweggärennä» in Engelberg.
Die Sonne und die hohen Temperaturen über dem Engelbergertal gaben an diesem Nachmittag alles, um den Schnee auf der Wettkampf-Loipe so richtig aufzuweichen. Der SC-Schwendi Langis war mit 13
Athlet/Innen am Start. Sie wurden von Carolina und Toni bestens für den bevorstehenden Wettkampf gebrieft. Dann ging es auch schon los, um die diesjährigen Biräweggä-Champions zu finden. Alle
gaben ihr Bestes, um in der sulzigen Loipe Top-Resultate zu erzielen.
Der SC Schwendi Langis konnte einige Podestplätze erlaufen:
🥇
Leif Fries U10
Larina Piller U12
Etiene Mattli U12
Sereina Hangartner U14/ U16
🥈
Larina Hengartner U14/U16
Max Engel U14/U16
🥉
Fenja Fries U12
Auch alle anderen Teilnehmenden dürfen auf ihre Leistungen stolz sein. Traditionsgemäss durfte als Belohnung jeder eine feine Biräwäggä nach Hause nehmen.
Bericht: Alva Fries
Samstag, 21.02.2026
Am Samstag stand ein Einzelwettkampf mit viermal schiessen und fünfmal laufen an. Das Wetter war in etwa so, wie man Prémanon kennt: Es hat geregnet und gewindet. Somit waren die Bedingungen am Schiessstand herausfordernd. Trotzdem haben einige Athletinnen und Athleten gute Schiessleistungen erbracht. Am Morgen waren zuerst die Kleinkaliber Athletinnen und Athleten an der Reihe. In der Kategorie U17 konnte Julia Ruckstuhl vor Livia Piller gewinnen. Lina Berger wurde vierte und Vera Inkermann zehnte. Bei M/U17 belegte Ben Blättler den sechsten Rang. Loris Maier lief in seiner Kategorie auf den dritten Platz. Mara Neiger klassierte sich auf Rang vier in der Open Kategorie.
Am Nachmittag waren die Challenger am Zug. Hier überzeugte Larina Piller mit nur einem Schiessfehler und gewann in der U13-Kategorie. Larina Hengartner lief auf den sechsten und Fenja Fries auf den achten Rang. Sereina Hengartner überzeugte ebenfalls mit einer sehr guten Schiessleistung mit nur zwei Fehlern und wurde in der U15-Kategorie zweite. Laura Blätter erreichte den sechsten Rang. In der Kategorie der Jungs U15 wurde Max Engel achter und Diego Suter zwölfter.
Sonntag 22.02.2026:
Am Sonntag ging es mit besseren Bedingungen weiter. Es war ein Sprint-Wettkampf angesagt. Zuerst starteten die Kleinkaliberathleten. In der Kategorie Jugend 1 gewann Livia Piller mit einem fast perfektem Schiessen. Lina Berger, Julia Ruckstuhl, Vera Inkermann, Ben Blättler, Ilona Neiger, Mara Neiger und Loris Maier überzeugten mit soliden Resultaten.
Die Challenger durften am Nachmittag mit etwas Sonne ins Rennen starten. In der Kategorie W U13 erreichten Larina Lea Piller mit Rang 6, Fenja Fries mit Rang 8, Larina Hengartner mit Rang 9 und Elisa Engel mit Rang 10 ein erfreuliches Teamresultat. Max Engel und Diego Suter holten sich in der Kategorie M U15 ebenfalls wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Laura Blätter W U15 rangierte sich auf dem guten sechsten Platz.
Bericht Samstag Mara
Bericht Sonntag Ilona Neiger
Trainer: Andreas, Annina & Andri
Trotz garstigem Wetter fanden sich 59 motivierte Schülerinnen und Schüler am Start unseres
diesjährigen Schüler- und Clubrennens ein.
Die Bedingungen waren anspruchsvoll, doch die
jungen Athletinnen und Athleten zeigten beeindruckenden Einsatz und starke Leistungen.
Bei den Schülerinnen erzielte Ida Stafflage mit einer hervorragenden Tagesbestzeit von
1 min 35 s die schnellste Zeit. Bei den Knaben sicherte sich Ron Studer mit 1 min 41 s den
Spitzenplatz.
Im anschliessenden Clubrennen setzten sich Melanie Burch und Manuel Fanger als Tagessieger durch und krönten den sportlichen Anlass mit zwei starken Läufen.
Trotz Wind, Schnee und Kälte war es ein gelungener Renntag, geprägt von Fairness, Kampfgeist und vielen strahlenden Gesichtern im Ziel.
Auch mit den Nordischen meinte es das Wetter nicht gut. Heftiger Schneefall mit starkem Wind führten zu schwierigen Bedingungen. Dennoch waren die Nordischen topmotiviert, das Massenstartrennen, das auf der Käppelirunde stattfand in Angriff zu nehmen. In der JO Kategorie heissen die neuen Clubmeister Lynn Burch bei den Mädchen und Leif Fries bei den Knaben. Bei den Senioren siegte Trainer Simon Zberg überlegen. Bei den Damen
gewann Kylin Achermann den Clubmeistertitel.
Dieser Winter macht es spannend mit dem Schneien. Entweder streikt Frau Holle oder sie weilt auf den Malediven und hat vergessen, dass sie persönlich für das weisse Gold zuständig ist und kein Stellvertreter schicken kann. Nichtsdestotrotz haben wir die Hoffnung auf Schnee nicht aufgegeben und freuen uns darauf. Das Lawinenbulletin im südlichen Teil der Schweiz ist auf Grund der ausgeprägten Schwachschichten seit Wochen auf erheblich, so dass wir weder ins Bedretto noch ins Goms reisen. Wir vom Skiclub Schwendi-Langis sind aber ausgewiesene Füchse und finden immer etwas Spannendes.
Start war um 7.30 Uhr beim Parkplatz auf der Mörlialp. Die Pisten bis zum südöstlichen Übergang vom Alpoglerberg hatten wir für uns, kein Alpinskifahrer weit und breit. Eine kurze Abfahrt, mit den Fellen an den Ski, weiter Richtung Fontanen und ein knackiger Anstieg zur Chringe. Felle runter von dem Ski, und hinunter über den weissen Hartpulver zur Chäseren. Wieder Felle aufziehen und hinauf aufs Männli.
So, und jetzt ein wenig Abenteuer. Eine recht steile Abfahrt direkt vom Männli zum Heidenboden wurde einzeln befahren. Steil ist eben doch geil. Wieder vorbei an der Alp Fontanen und hinauf Richtung Alpoglen. Die letzte Schussfahrt ging dann direkt zu Bullybar.
Die Skitour ist landschaftlich ein Genuss, aber an diesem Sonntag ereignislos. Kein Sturz, kein Purzelbaum in den Schnee, keine Reparatur.
Besten Dank fürs Mitkommen.
Romeo, Odi, Roman und Sepp
7./8.02.2026 - JO Biathlon SM Langis 2026
Nach 2024 kam der SC Schwendi-Langis, welcher die Nachwuchs-Biathlonrennen zusammen mit den Sportschützen Giswil organisiert, bereits zum zweiten Mal innert drei Jahren den Zuschlag zur Organisation der Biathlon Schweizermeisterschaften. Einmal mehr leistete das OK grossartige Arbeit und zauberte ein fantastisches Wettkampfgelände mit spannenden Wettkämpfen in den Schnee auf der Loipe Langis. Perfekte Bedingungen am Schiessstand und auf der Loipe waren die Grundlage für sportliche Höchstleistungen, welche auch die Athletinnen und Athleten des SC Schwendi-Langis boten.
Samstag, 7.2.26, Massenstart
Larina Piller und Larina Hengartner zeigten bei den Mädchen U13 solide Leistungen und klassierten sich auf den guten Rängen 3 resp. 6. Seraina Hengartner verpasste bei den Mädchen U15 eine SM Medaille um lediglich 15 Sekunden. Die sechs Fehler in den beiden Stehendschiessen liessen die Medaillenträume leider platzen.
In den Kids Wettkämpfen mischten unsere Athletinnen und Athleten ebenfalls vorne mit. Min Achermann verpasste als Vierte der W11 das Podest knapp. Marie Rohrer wurde in der gleichen Kategorie 13. Bei den gleichaltrigen Jungs erreichte Etienne Mattli den siebten Rang. Bei den W13 holten Elina Buch, Selina Wenger und Tina Sigrist gar einen eindrücklichen Dreifachsieg. Siegerin der Fun-Kategorie wurde unsere Trainerin Annina Zberg. Die Herrenkategorie gewann Arwin Inkermann. Martin Wenger wurde Dritter. In den Fun Kategorien duelierten sich viele Eltern von Skicklub Athletinnen und Athleten um die Spitzenplätze.
Der Einzellauf vom Samstag wurde ebenfalls als ZSSV-Meisterschaft gewertet. So konnte der anwesende ZSSV-Präsident Felix Huber die Medaillen an die erfolgreichen Athletinnen und Athleten übergeben. Bei den Mädchen holte Seraina Hengartner Bronze. Bei den Knaben holte Diego Suter Silber und Max Engel Bronze.
Am Abend fand in der Aula Cher in Sarnen die Siegerehrung verbunden mit einem Nachtessen statt. Swiss-Ski Sportarten-Entwicklerin Selina Gasparin übergab dabei die SM Medaillen. Sie nutzte auch die Gelegenheit, den anwesenden Athletinnen und Athleten zu ihren Leistungen zu gratulieren und dem OK für die Organisation dieser Wettkämpfe zu danken. Der SC Schwendi-Langis ist einer der Clubs, der praktisch seit Beginn des professionellen Biathlons in der Schweiz Nachwuchswettkämpfe durchführt. Es ist davon auszugehen, dass die Erfahrung und die Kompetenz, welche der Veranstalter aufweist auch in Zukunft von Swiss-Ski für die Durchführung weiterer Wettkämpfe berücksichtigt wird.
Sonntag, 8.2.26, Sprint
Auch am Sonntag herrschte tolles Winterwetter im Langis. Die Challenger, welche die Wettkämpfe eröffneten steigerten sich praktisch in globo mit ihren Leistungen gegenüber dem Vortag. Bei den W13 lieferte Larina Piller ein perfektes Rennen. Sie blieb fehlerfrei und gewann die Kategorie. Larina Hengartner, die ebenfalls fehlerfrei blieb, beendete das Rennen auf dem hervorragenden dritten Rang. Auch Seraina Hengartner lief ein sensationelles Rennen. Im Stehendschiessen zeigte sie Nerven, brachte aber insgesamt acht von zehn Schüssen ins Ziel und holte sich dadurch mit dem dritten Platz sensationell ihre erste SM Medaille. Bei den Knaben U15 blieb Max Engel in beiden Schiessen fehlerfrei und holte sich den guten neunten Schlussrang.
Auch die Kids und Fun Rennen wurden im Sprint Format ausgetragen. Mina Achermann wurde Achte - Genau wie Etienne Mattli. Marie Rohrer lief auf Rang zwölf. Bei den W13 gab es auch am Sonntag Podestplätze. Es siegte wiederum Elina Burch, diesmal vor Tina Sigrist. In der Fun Kategorie gab es mit Annina Zber, Vera Inkermann und und Kylin Lee Achermann einen Dreifachsieg. In der Fun Kategorie Herren siegte Arwin Inkermann erneut. Christoph Fries holte sich Platz drei.
Dieses tolle Wettkampfwochenende war nur möglich, dank rund 100 Helfenden, die sich in aller erdenklichen Form für den Wettkampf ehrenamtlich eingesetzt haben. Von Schiesstand-Aufbau, über Pistenpräparierung, bis hin zu Sandwiches vorbereiten und Kinder betreuen war alles dabei! Ihnen allen gebührt ein grosser Dank für Ihren Einsatz zu Gunsten des nordischen Skisports!
Bericht: Pascal Wolf
Der Biathlet James Pacal, der von Swiss Olympic für die Olympischen Spiele Milano Cortina 2026 am 22. Januar selektioniert worden ist, wird in Antholz keine Wettkämpfe bestreiten können. Der
22-jährige Freiburger muss aus gesundheitlichen Gründen auf die Reise nach Norditalien verzichten.
Innerhalb des Schweizer Biathlon-Teams wird er deshalb durch Matthias Riebli ersetzt.
Der 21-jährige Obwaldner, der in der vergangenen Woche an den Europameisterschaften in Norwegen im Einsatz stand, wird vor dem Staffel-Rennen der Männer, das am 17. Februar stattfindet, nach
Antholz reisen.
Riebli ist für jenen Wettkampf als Ersatzläufer vorgesehen. Einsätze in Einzelrennen sind zum jetzigen Zeitpunkt keine vorgesehen.
Sprint (Geaamt 337 Teilnehmende am Start) Rangliste:
Woman Elite:
1. Lara Berwert
8. Ronja Rietveld
Youth female 2:
2. Giannina Piller
4. Molly Kafka
Youth female 1:
29. Julia Ruckstuhl
DSQ Lina Berger
Herren Elite:
20. Loris Maier
Juniors male:
9. Remo Burch
35. Jens Berger
59. Vince Vogel
Artikel Obwaldner Zeitung, Samstag 31. Januar 2026
In Notschrei ging am vergangenen Wochenende das nächste Biathlon Wochenende der laufenden Saison des Swiss Biathlon Cup über die Bühne. Für einmal präsentierte sich der Notschreipass frisch eingeschneit und mit blauem Himmel. Am Samstag konnten die verschiedenen KK und Challenger Wettkämpfe bei besten Loipenbedingungen durchgeführt werden. Die 19 SC Schwendi Langis Athletinnen und Athleten absolvierten einen Sprintwettkampf mit je zwei Schiessen und drei Laufrunden. Bei den KK Kategorien brillierten Julia Ruckstuhl (1. Rang WU17), Giannina Piller (1. Rang WU19), Lara Berwert (2. Rang W), Ronja Rietveld (3. Rang W), Lisa Sigrist (1. Rang W Open), Ben Blättler (4. Rang MU17), Vince Vogel (1. Rang MU21) und Loris Maier (3. Rang M). Im Anschluss kamen die Challenger Kategorien an den Start und konnten die tollen Wettkampfbedingungen geniessen. Bei den Mädchen Kategorie WU13 durften wir den 3. Rang von Larina Piller feiern. Dazu absolvierten auch Larina Hengartner (8.), Fenja Fries (10.) und Elisa Engel (14.) den Wettkampf erfolgreich. Mit einem fehlerfreien Schiessen konnten sich Fenja zudem Punkte im Nuller Club sichern! Herzliche Gratulation. In der Mädchen Kategorie WU15 glänzte Seraina Hengartner im 2. Rang auf dem Podest, dahinter folgten Laura Blättler (6.) und Alva Fires (11.). Bei den Knaben MU15 schlossen Max Engel (15.) und Diego Suter (22.) den Sprint Wettkampf ab.
Leider präsentierte sich der Sonntag Morgen nicht mehr so perfekt. Im teils dichten Nebel und leicht windigen Bedingungen gingen die KK Athletinnen und Athleten im Massenstart Format an den Start. Manch einer kam mit den schwierigen Bedingungen nicht zurecht und es mussten viele Schiessfehler verzeichnet werden. Trotz der schwierigen Bedingungen gab es viele Podestränge zu feiern: Lisa Sigrist (1. Rang W Open), Julia Ruckstuhl (1. Rang WU17), Giannina Piller (1. Rang WU19), Ronja Rietveld (1. Rang W), Lara Berwert (2. Rang W), Ben Blättler (2. Rang MU17) und Vince Vogel (2. Rang MU21).
Mit dem Wechsel auf die Challenger Kategorien hatte sich der Nebel verzogen und der Sonne Platz gemacht. Leider brachte diese Besserung unseren Challenger Athletinnen nicht das gewünschte Glück. Auch in diesen jüngeren Kategorien wurde ein Massenstart mit drei (U13) respektive vier Schiessen (U15) gelaufen. Mit dem 8. Rang in der Kategorie MU15 und 18 von 20 Treffern konnte sich Max Engel über ein sehr schönen persönlichen Erfolg freuen. Den meisten anderen Langis Athletinnen und Athleten unterliefen leider der eine oder andere Schiessfehler zu viel und so klassierte sich bei WU13 Larina Piller (4.), Larina Hengartner (7.) und Fenja Fries (10.) neben dem Podest. Pech hatte insbesondere Elisa Engel, welche nach einem Sturz und einem unglücklich verdrehten Knie das Rennen leider nicht beenden konnte. In der Kategorie WU15 schlossen Seraina Hengartner (6.), Laura Blättler (7.), Alva Fires (16.) und Diego Suter (18. MU15) ihr Wettkampf Wochenende ab.
Herzliche Gratulation nochmals an alle Athletinnen und Athleten für ihre starken Leistungen und dem gelungen Auftritt in Notschrei.
Bericht: Stephan Hengartner
Heute haben 15 Kinder das erste mal Biathlonluft geschnuppert im Langis.
Zuerst sind wir gemeinsam zum Schiesstand gelaufen mit den Langlaufski.
Anschliessend durften alle probieren zu schiessen, das klappte fast bei allen auf Anhieb. Bei den einen brauchte es noch einen zweiten oder dritten Anlauf braucht, was normal ist. Dann machten
die Kids Biathlon, wie die Grossen, mit Langlaufen und Schiessen. Es wurde eifrig geübt, immer wieder tönte es "ich ha widr fif troffä" mit einem Strahlen.
Das hat unser Leiterteam sehr gefreut. Ich glaube den Kids hats auch gefallen. So hoffen wir, dass wir die Kids bald wieder sehen.
Bericht: Carolina Rohrer
Der Winter 25/26 zeigte sich nicht (oder noch nicht) von seiner besten Seite. Das erhoffte Weiss war eher grün oder braun und das verhinderte eine vernünftige Skitour im Obwaldnerländli. Doch das Reichebachtal ist nicht weit und die prächtige Bergwelt im Berner Oberland ist immer eine Reise wert.
18 Personen zählte die stattliche Gruppe aus OW. Und NWler hatte es auch dabei. Der Aufstieg, 1000 Höhenmeter von der Schwarzwaldalp, erforderte Anpassungen beim Anlegen der Aufstiegsspur. Apere Flecken hatte es da und dort, aber für den April ist das ja akzeptabel. Die Temperatur war auch frühlingshaft, was für den April spricht.
Technische Probleme wie Stockbruch und Skibindungsdefekte wurden figulant gelöst. Ohne KI. Tourenleiter sind eben Allrounder.
Auf Grund der eher warmen Temperaturen verweilten wir länger auf dem Grat, was zum einen oder anderen Schwatz einlud. Gelacht wurde auf jedenfall recht viel.
Die ersten Meter talwärts in einer neuen Saison können noch tricki sein, das musste auch die erfahrene Tourenläuferin Marie Louise Britschgi feststellen. Ihr gelang ein kapitaler Highsider. Verletzungsfrei mit einer sehr guten A-Note.
Und die Abfahrt war widererwarten richtig gut. Schwung auf Schwung wurden die Tiefenmeter vernichtet ohne nennenswerte weitere Stürze.
Zum Schluss: Saison lanciert, es wird nur noch besser.
Besten Dank fürs Mitkommen.
Romeo, Odi, Roman und Sepp
Der zehnte Langlauf Cross 2026 im Langis ging bei tollen Bedingungen und mit spannenden Heats am Samstag über die Bühne. Das OK mit Präsident Kevin und den vielen Helfer leistet perfekte Arbeit vor und während des Rennens. Einen grossen Beitrag an die perfekte Wettkampf-Anlage leistete auch die Loipe Langis mit Loipenchef Jörg Kathriner. Schon frühzeitig wurde an der Wettkampfstrecke gearbeitet und diese hielt bis zum Rennschluss allen Anforderungen stand. Verschiedene Elemente mit Slaloms, Wellen, Mulden, Sprungschanze, Aufstiege stellten nebst der Kondition auch koordinative Anforderungen an die Teilnehmer. Imposant direkt am Streckenrand der riesige Menzi Muck vom Gold-Sponsor Thalmann Bau vom Ramersberg. Unter den Gästen waren mit Felix Huber der Präsident des Zentralschweizerischen Schneesport Verbandes und Ruedy Durrer der Präsident des OSV unter den zahlreichen Zuschauern.
Der Prolog fand am Samstagnachmittag statt und die anschliessenden Heats mit beleuchteter Loipe schaffte eine wunderbare und faszinierende Stimmung in der Abenddämmerung. Das
zentralschweizerische Langlaufkader war mit wenigen Ausnahmen im Langis am Start und zeigte spannende Duelle. Mit Larina Piller und Zoe Felder gab es zwei Kategoriensiege für den Organisator SC
Schwendi-Langis. Alva Fries, Annina Zberg und Leandro Wenger durften an der Siegerehrung als Zweite ebenfalls auf Podest steigen. Verwöhnen durften sich die Wettkämpfer, Betreuer, Gäste und
Zuschauer in der Festwirtschaft direkt am Loipenrand. Der Aufwand für das Langlauf Cross, der auch zum Concordia-Langlauf-Cup zählt, ist gross. Die rund 120 Startenden dankten mit ihrer Teilnahme
dem Organisator für diesen einzigartigen Wettkampf. Der Skiclub Schwendi-Langis durfte einmal mehr auf die grossartige Unterstützung von zahlreichen Sponsoren zählen, sie ermöglichen es, dass
solche Sport-Events
überhaupt stattfinden können.
Bericht und Fotos: Heinz Wolf
Eine grossartige Leistung zeigten Lena Baumann und Remo Burch an den Biathlon-Europa-Meisterschaften im finnischen Imatra. In der Single Mixes Staffel startete die Schweiz mit Lena Baumann vom SC Einsiedeln und mit Remo Burch vom Skiclub Schwendi-Langis. In der Single Mixed Staffel muss je zweimal auf die Liegend- und Stehendziele geschossen werden, wobei bei jedem Schiessen dem Athleten drei Reservepatronen zur Verfügung stehen. Dazwischen muss jeweils eine kürzere Laufrunde absolviert werden. Lena Baumann startete optimal in das Staffelrennen und brauchte in den ersten zwei Schiessen lediglich einen Nachlader. Remo Burch glänzte im abschliessenden Stehendschiessen mit einer makellosen Leistung. Vier Nationen kämpften um die drei Medaillen und der Schwendi-Langis Biathlet brachte seine fünf Schüsse schnell und sicher ins Ziel. Mit einem zeitlichen Rückstand von 9 Sekunden auf den ukrainischen Schlussläufer ging Remo Burch auf die Schlussstrecke. Am Schluss fehlten lediglich drei Sekunden zu Gold. Eine grossartige Leistung und der verdiente Lohn für die Beiden für die vielen und harten Trainings und Entbehrungen für den Biathlonsport.
Mixed Staffel
Bereits am Morgen fand in Imatra die Mixed Staffel statt. Das Schweizer Team startete mit Alessia Laager, Björn Niederhauser und den beiden Biathleten Giannina Piller und Jens Berger vom SC Schwendi-Langis. Am Schluss lief das Schweizer Team auf Rang sechs ins Ziel. Mit 12 Nachlader und drei Strafrunden glückte nicht allen eine gute Leistung im Schiessstand. Mit dem Rückstand von 3.41 auf die Sieger aus Schweden wäre eine noch bessere Klassierung möglich gewesen.
Bericht: Heinz Wolf
Am Mittwochabend nahm unser Skiclub am Nachtsprint in Engelberg teil. Insgesamt standen 25 Athleten und Athletinnen am Start und sorgten für einen stimmungsvollen Wettkampf unter Flutlicht.
Der Wettkampf begann mit einem Prolog, gefolgt von Viertelfinals, Halbfinals und dem Final. In allen Läufen gab es zahlreiche spannende und enge Rennen, bei denen sich die Teilnehmenden nichts
schenkten.
Mit sieben Athleten und Athletinnen in den Finalen erzielten wir vier Podestplätze:
1. Plätze
Larina Piller U12
Blättler Ben U16
2. Plätze
Wenger Leandro U10
Piller Liva
Bereits am kommenden Samstag steht mit dem Swiss Langlauf Cross der nächste Wettkampf an, welcher ebenfalls im Sprintformat ausgetragen wird. Der Nachtsprint in Engelberg war dafür eine Top-Vorbereitung und ei gelungener Wettkampfabend.
Trainer vor Ort waren Simon, Silja und Annina.
Bericht Annina Zberg
Die Rennen in Finnland begannen heute Mittwoch mit dem Einzellauf. Giannina Piller kam schlecht ins Rennen und musste bereits im ersten Liegendschiessen drei Fehler hinnehmen. Auch das zweite Liegendschiessen misslang ihr völlig. Dank den zwei sehr guten Stehendschiessen mit total nur einem Schiessfehler und mit einer der schnellsten Laufeiten ergab das Rang 38 im 90-köpfigen Teilnehmerinnen-Feld. Molly Kafka klassierte sich als 39igste und viertbeste Schweizerin einen Rang hinter Giannina. Mit dem Schiessresultat von 1/3/1/2 war auch sie nicht zufrieden mit ihrer Leistung.
Am Nachmittag absolvierten die Biathleten den Einzellauf über 15 Kilometer. Mit dem 14. Rang gelang Remo Burch das beste Schweizer Resultat. Nach der Hälfte des Rennens lag er mit bis dahin 3 Schiessfehlern auf Rang 47. Mit zwei schnellen, und fehlerfreien Schiessen, siebtschnellster Schütze des gesamten Feldes, arbeitete er sich noch auf den 14 Schlussrang vor. Jens Berger musste gleich zu Beginn des Wettkampfes drei Liegendfehler hinnehmen und in den drei restlichen Schiessen kamen weitere acht Fehler hinzu. Rang 79 war sicher nicht das, was er sich vorgenommen hatte. Die Rennen in Imatra werden am Donnerstag fortgesetzt mit den Staffelrennen.
Bericht: Heinz Wolf
Die IBU Junioren-Europameisterschaften 2025/2026 beginnen diese Woche in Imatra, Finnland. Die zehnköpfige Schweizer Delegation wird angeführt von den Athletinnen und Athleten des SC Schwendi-Langis. Mit Molly Kafka, Giannina Piller, Jens Berger und Remo Burch stellt der SC Schwendi-Langis fast die Hälfte des Schweizer Teams. Vom 21.01. bis zum 25.01. kämpfen die Athletinnen und Athleten in den Disziplinen Einzellauf, Mixed Staffel, Sprint und Massenstart 60 um schnelle Runden auf der Loipe, möglichst viele Treffer auf der Metallscheibe und schlussendlich Edelmetall.
Wir wünschen dem Schweizer Team viel Erfolg!
Bericht: Pascal Wolf
Am vergangenen Wochenende waren wir am Grand Prix Migros Nordic in Schönried im Einsatz. Seit letztem Jahr gibt es neben den Alpinen Wettkämpfen auch Nordisch rennen.
Der Wettkampf bot eine spannende Mischung aus Langlaufcross und Biathlon mit Lasergewehren. Es gab zwei Wertungen. Eine Biathlon- und Langlaufwertung. Den Auftakt bildete ein Prolog mit Biathlon. Die abwechslungsreiche und anspruchsvolle Cross-Strecke verlangte den jungen Athletinnen und Athleten alles ab und sorgte für viele packende Duelle.
Unsere Athleten überzeugten. Leif Fries holte sich in der Biathlon Wertung. Dank super schiessen, sein erstes nationales Biathlon Podest mit einem dritten Rang. Auch Max Engel holte sich in der Biathlonwertung den Sieg und in der Langlaufwertung den zweiten Platz. Elisa Engel verpasste auf dem 4 Platz knapp das Podest.
Ein besonderes Highlight folgte zum Abschluss: In jeder Kategorie qualifizierten sich die schnellsten zehn Langläufer für den Finallauf, der in Form von spannenden 10er-Heats ausgetragen wurde. Dieser fand ohne schiessen, nur auf der Langlaufcross Strecke statt.
Erstmals qualifizieren sich in dieser Saison auch im Nordic-Bereich die Besten drei pro Kategorie für das grosse Finale in Crans-Montana. Von unseren Athleten Qualifizierten sich Leif Fries und Max Engel.
Wir blicken auf einen gelungenen Wettkampftag zurück und freuen uns auf die kommenden Rennen der Saison.
Bericht: Annina Zberg
Zoe Felder ging als einzige Teilnehmerin des Skiclub Schwendi-Langis an den Start. Alle anderen waren am Biathlon Wettkampf in Sclamischott.
In Engelberg schneite es, so wie fast überall in der Zentralschweiz. Frau Holle hatte uns für die ZSSV Meisterschaften reichlich mit Schnee beschenkt. Die Verhältnisse dementsprechend schwierig. Es wurde im klassischen Stil gelaufen auf einer Runde, die eher flach ist, in der Nähe vom Wasserfall in Engelberg. Zoe Felder startete in der Kategorie U18/U20 Damen und belegte schlussendlich den starken 4. Rang. Gewonnen in Zoe’s Kategorie hatte Haas Carina (Skiclub Marbach) gefolgt von Emmenegger Céline (Skiclub Flühli) und Nina Walker auf dem 3. Rang (Skiclub Unterschächen), die Drei hatten «Gas gegeben» mit einem Vorsprung auf Zoe von 1min und 26 sec.
Herzliche Gratulation allen Teilnehmer*innen.
Bericht: Carolina Rohrer
Matthias Riebli feierte im Dezember 2025 in Hochfilzen sein Weltcup-Debüt und sammelte dort erstmals Erfahrung auf höchstem internationalen Niveau. Im Sprint über 10 km konnte er sich im dichten und hochkarätigen Feld noch nicht ganz vorne klassieren, legte mit seinem 70. Rang im Sprint aber einen wichtigen Grundstein für seine weitere Entwicklung im Weltcup.
In den Wochen nach Hochfilzen startete Riebli wiederum im IBU Cup und nutzte diese Einsätze, um sich Schritt für Schritt an die internationale Konkurrenz heranzuarbeiten. Besonders in der Verfolgung im IBU Cup am Arber (DE) zeigte er ein tolles Resultat und erreichte dort einen starken 13. Rang, mit dem er seine Form und Nervenstärke im direkten Duell Mann gegen Mann unter Beweis stellte.
Diese überzeugenden Resultate im IBU Cup blieben auch den Verantwortlichen von Swiss-Ski nicht verborgen. Aufgrund seiner kontinuierlichen Leistungsentwicklung und insbesondere dank des 13. Platzes in der Verfolgung erhielt Riebli erneut die Chance, im Weltcup an den Start zu gehen und wurde für die Rennen in Ruhpolding selektioniert. Dort darf er sich nun abermals auf der ganz grossen Bühne zeigen und versuchen, seine guten Auftritte aus dem IBU Cup auch im Weltcup zu bestätigen. Der Weltcup in Ruhpolding (DE) findet vom 14.-18. Januar statt.
Bericht: Pascal Wolf
Starke Leistungen der Biathleten beim FESA Alpencup in Pokljuka
Beim FESA Alpencup in Pokljuka (SLO) überzeugte unser Biathlon-Team mit starken Einzelleistungen und konstanten Resultaten an beiden Wettkampftagen.
Im Sprint am Samstag und Sonntag konnten die Athletinnen und Athleten mehrfach vordere Rangierungen erreichen und wertvolle internationale Wettkampferfahrung sammeln.
Besonders herausragend war der Sieg von Lina Berger im Sprint am Sonntag. Bereits am Samstag hatte sie mit Rang 13 eine solide Ausgangslage geschaffen. Ebenfalls überzeugend präsentierte sich Ben Blättler mit zwei starken vierten Plätzen an beiden Wettkampftagen. Livia Piller klassierte sich mit Rang 5 am Sonntag ebenfalls in den Top 5.
Auch Julia Ruckstuhl zeigte konstante Leistungen und erreichten mit ihren Resultaten Platzierungen im Bereich der Top 15 in einem international gut besetzten Teilnehmerfeld.
Wir gratulieren allen Athlet:innen herzlich zu diesen Leistungen.
Bericht: Pascal Wolf
Mit dem Nordic Festival in Kandersteg startete am vergangenen Wochenende die neue Biathlonsaison für unsere Challenger und Kids. Verteilt auf drei Wettkampftage fanden in Kandersteg diverse nordisch Wettkämpfe in den Disziplinen Biathlon, Langlauf, Skispringen und Nordische Kombination statt.
Am Samstag stand mit einem Sprint das erste Biathlonrennen der Saison auf dem Programm. Bei den Challenger erreichten Larina Piller und Elisa Engel in der Kategorie W13, beide mit jeweils drei Schiessfehlern, die guten Ränge 6 und 11, Fenja Fries lief den 16. Platz. In der älteren Kategorie (W15) sorgte Seraina Hengartner für das Highlight aus Obwaldner Sicht. Nach einem fehlerfreien Liegendschiessen musste sie zwar stehend zwei Fehlschüsse hinnehmen, lief dank ihrer sehr guten Laufleistung aber trotzdem auf den hervorragenden zweiten Platz. In der gleichen Kategorie liefen Laura Blättler auf den siebten und Alva Fries auf den neunten Rang. In der Kategorie M15 erreichten Max Engel und Diego Sutter die Plätze 12 und 14. Bei den Kids-Wettkämpfen am Nachmittag war der SC Schwendi-Langis ebenfalls zahlreich vertreten. Bei den jüngsten (W11 und M11) wurde Mina Achermann 16., während Étienne Mattli, Leandro Wenger und Leif Fries die Ränge 12, 16 und 18 belegten. Im älteren Jahrgang (W13 und M13) liefen Elina Burch und Selina Wenger auf die Plätze 8 und 14 sowie Mauro Waldispühl auf den 21. Platz. Auch bei den Kids konnten wir uns durch Livia Piller über einen weiteren Podestplatz freuen (3. Rang, W16).
Bei eisiger Kälte fand am Sonntag ein Langlauf-Massenstartrennen statt. Bei Temperaturen von bis zu -12 Grad hatten vor allem die jüngsten Athlet*innen, die gleich am frühen Morgen starten mussten, besonders mit der Kälte zu kämpfen. Aber alle trotzten der Kälte und gaben erneut ihr Bestes! Larina Piller lief bei den Mädchen U12 als Dritte aufs Podest. Auch ihre ältere Schwester Livia sowie Julia Ruckstuhl liefen in der Kategorie U16 ein sehr starkes Rennen und wurden in einem grossen Teilnehmerfeld sehr gute Achte und Dreizehnte. Bei den Knaben U16 musste Ben Blättler die Spitzengruppe in der letzten Runde ziehen lassen und erreichte den 21. Rang.
Bericht: Lars Rietveld
Am 08. November 2025 fand der traditionelle Hüttenjass des Skiclub Schwendi Langis statt. Insgesamt durften wir 18 gut gelaunte Mitglieder in der gemütlichen Club-Hütte begrüssen. Zuerst genossen alle ein feines Nachtessen, das für beste Stimmung sorgte, bevor anschliessend die spannenden und fairen Jassrunden starteten.
Der diesjährige Jasskönig heisst Hans, der mit seinem souveränen Spiel den ersten Platz belegte. Auf dem zweiten Rang folgte Robi und den dritten Platz erreichte Bea. Herzliche Gratulation an die Gewinner und ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmenden für den gelungenen Abend! Wie auch an Kim Zumstein von Pastarazzi, der das feine Nachtessen vorbereitet hatte.
Euer Hüttenwart
Urban Burch
Es ist bereits zur Tradition geworden, dass wir im Herbst im Pfedli ein Biathlon Testrennen durchführen. In den Kategorien Kleinkaliber, Challenger, Kids und Fun haben unsere AthletenInnen die Möglichkeit sich in einem Wettkampf auf die bald beginnende Biathlonsaison rennmässig vorzubereiten und sich mit andern zu messen. Das fängt an mit der Gewehrkontrolle, dem Einschiessen und dem darauffolgenden Massenstartrennen mit sechsmaligem Schiessen für die KK-Athleten und Challenger. Es war recht kalt vergangenen Samstagmorgen auf unserer Trainingsanlage im Pfedli und der immer wieder kommende und gehende Bodennebel machte es für alle nicht einfach. Doch bald einmal schien auch die Sonne im Pfedli und belohnte die Wettkämpfer und Organisatoren für ihre Leistungen und Arbeit.
Kleinkaliber-Rennen
Alle Rennen im Pfedli fanden im Massenstart statt und jeder Schiessfehler wurde bestraft mit einem Zeitzuschlag von 20 Sekunden. Jens Berger lief nach sieben Runden als Erster ins Ziel, musste den Sieg aber an Remo Burch überlassen, weil dieser besser geschossen hatte. Der vor kurzem aus Schweden zurückgekehrte Vince Vogel und der erstmals in der KK-Kategorie startende Ben Blättler belegten mit kleinem Rückstand die Ränge drei und vier. Julia Ruckstuhl wird kommenden Winter die erste Saison mit dem Kleinkalibergewehr in Angriff nehmen, sie siegte vor Julia Burch, sie erzielte bei den Frauen mit 80% Trefferquote das beste Schiessergebnis. Die beiden Schwestern Ilona und Mara Neiger belegten mit geringem Rückstand in dieser Reihenfolge die nächsten Plätze.
Challenger
Spannend war das Duell zwischen Seraina Hengartner und Laura Blättler zu verfolgen. Die um ein Jahr ältere Seraina Hengartner schoss einen Fehler weniger und holte so den Sieg. Überzeugt hat am Samstag im Schiessstand Alva Fries, blieb sie doch insgesamt drei Mal ohne einen Schiessfehler. Gar viermal fehlerfrei schoss ihre Schwester Fenja in der W13 Kategorie. Sie wurde trotzdem nur Zweite, denn Larina Piller war ihr auf der Laufstrecke zu überlegen. Max Engel und Diego Suter lieferten sich bei den Knaben übers ganze Rennen einen ebenbürtigen Kampf, welches der Oberländer am Schluss für sich entscheiden konnte.
Kids
Mit viermal fehlerfreiem Schiessen und einer starker Laufleistung feierte Mina Achermann im Pfedli einen grossartigen Sieg. Als schnellste Läuferin in dieser Kategorie und mit nur zwei Schiessfehlern musste sich Elina Burch knapp geschlagen geben. Lisa von Atzigen ist erst seit dieser Saison bei uns im Skiclub und sie holte heute im Pfedli bereits einen Podestplatz. Étienne Mattlis Sieg bei den Kids war nie gefährdet, denn seine Leistungen im Schiessstand und auf der Strecke waren sehr überzeugend. Die beiden gleichaltrigen Leif Fries und Leandro Wenger duellierten sich auf der ganzen Strecke, ehe Leandro Wenger dank einem Schiessfehler weniger das Rennen als Zweiter beendete.
Herzlichen Dank
Mit einer kleinen Gruppe an Trainern, Betreuer und Helfer, in der aber viel Begeisterung, Erfahrung und Fachwissen steckt, mit diesen Leuten wurde der Anlass im Pfedli mustergültig organisiert und durchgeführt. Freude machten im Pfedli auch die älteren AthletenInnen, namentlich jenen aus den Kadern, die heute an den Start gegangen sind. Sie sind die grossen und ganz wichtigen Vorbilder für unseren Klubnachwuchs und mit dem Start heute nahmen sie diese auch wahr. Allen herzlichen Dank, es hat viel Spass gemacht.
Bericht: Heinz Wolf
Fotos: Peter Blättler
Ganz Tolle Leistungen am Berglauf zum Kaiserstuhl
Schönes Herbstwetter wartete heute auf die 18 Startenden beim Berglauftest vom Aaried über den Veloweg hinauf zum Kaiserstuhl. Es war heute bereits die 15 Auflage dieses Wettkampfes und er sollte den Trainern Aufschluss geben, wie die jungen Sportler in Form sind, wie sie sich weiter entwickelt haben seit dem letzten Jahr. Von den 18 Gestarteten verbesserten 13 ihre bisherige Bestzeit, teilweise ganz massiv, drei konnten dies nicht tun und zwei sind erstmals an diesem Berglauftest gestartet. Mara Neiger, Larina Hengartner, Tina Sigrist, Mina Achermann, Max Engel und Leandra Wenger liefen dieses Jahr um rund zwei und mehr Minuten schneller den Veloweg hinauf als in früheren Jahren. Um den Tagessieg mit Einzelstart lieferten sich Larina Piller und Seraina Hengartner ein spannendes Fernduell, welches schliesslich mit 17 Sekunden Vorsprung zu Gunsten von Larina Piller endete. Max Engel meisterte das kleine Feld der Knaben vor den beiden Jüngsten mit Jahrgang 2016Leif Fries und Leandro Wenger. Marie Rohrer und Lisa von Atzigen zeigten bei ihrer Premiere heute eine tollen Einsatz und sammelten erste wertvolle Erfahrungen.
Beim Test hat alles super geklappt, vor allem dank der Unterstützung von Carla, Rita, Sabrina, Sylvia, Renata, Melanie und Nicole. Nach der Rückkehr ins Pfedli übernahm Seraina das Kommando. Mit Stabi und ein paar spassigen Stafetten begeisterte sie ihre Kameradinnen und Kameraden vortrefflich, während die KK-Athletinnen noch ein Schiessprogramm absolvierten.
Allen einen herzlichen Dank für den Super-Einsatz und herzliche Gratulation für heute und schon am Samstag sehen wir uns wieder am Test-Biathlon im Pfedli.
Bericht: Heinz Wolf, Fotos: Nicole Blättler + Heinz Wolf
Auf dem Flugplatz Alpnach fand vergangenen Samstag unter der Leitung von Pascal Wolf ein Rollskitraining für Kids und Challenger statt. Bei guten äusseren Bedingungen wurde der Skating Technik besondere Beachtung geschenkt. Eine gute und solide Grundtechnik sind wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche Rennen im Winter. Mit viel Einsatz und grossem Engagement machte unser Nordisch-Nachwuchs mit.
Bericht und Fotos: Heinz Wolf
Eigentlich war in Realp ein Rollskitrainingstag geplant. Doch der Wetterbericht hatte Schnee gemeldet. Also planeten Carolina und Annina ein Ersatzprogramm.
Am Morgen trafen wir uns im Kernwald, wo wir eine Schnitzeljagd machten. Ausgerüstet mit Kreide und Funkgeräten suchten und verfolgten sich die Gruppen durch den Wald. Über Wege, durchs Gebüsch, über Stock und Stein.
Zum Zmittag gab es typische Obwaldner Hindersimagronen aus dem Chessi über dem Feuer. Alle packten mit an beim Härdöpfel und Zwiebeln rüsten und beim Holz spalten. Zum Dessert gab es drei feine Kuchen (Schokolade und Maroni Kuchen von Familie Fries, eine Zitronen Kuchen von Familie Achermann) vielen Dank dafür!
Am Nachmittag ging’s dann doch noch auf die Rollskis. Im strömenden Regen trainierten wir auf dem Flugplatz Alpnach und holten das Beste aus dem Tag heraus. Nass, aber zufrieden, ging’s am Ende nach Hause.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht und mitgeholfen haben.
Trainerinnen: Annina und Carolina
Am Mittwoch hat uns die Firma ITS die Abwassergrube des Plumsklo’s herausgespült und abgesaugt. Vielen dank für eure Arbeit und das Sponsoring.
Euer Hüttenwart
Urban Burch
Für die ersten Kids sowie auch Challenger stand heute der erste Sommerbiathlon-Wettkampf an. Das heisst, sie können jetzt das erste Mal ihr Können zeigen. In den frühen Sonntagmorgenstunden fuhren wir los, es war noch dunkel und auch herbstlich frisch. Angekommen bei frischen 5 Grad in Ibach. Die einen durften zum ersten Mal eine Startnummer fassen und dann auch tragen - was für ein Gefühl! Die einen machts nervös, die anderen fühlen sich richtig «ready». So ging der Tag los: Strecke besichtigen, einschiessen, aufwärmen, den ersten Startenden zuschauen und dann selbst an die Startlinie stehen.
Alle Teilnehmenden liefen die Runden auf einer Rundbahn oder drumherum. Es gab Hindernisse auf der Strecke, wo man oben drüber musste oder unten durch. Die Jüngsten durften die Runden auf der Rundbahn absolvieren, die Challenger liefen ausserhalb der Rundbahn durch und die jungen Alten, auch Fun-Gruppe genannt, durften den Mittelweg nehmen. Der Wettkampf war ein Massenstart 24, das heisst, es hat mehr Startende am Start als Schiessbahnen zur Verfügung stehen, ein Stau im Schiessstand umgeht man wie folgt: Die Startnummern 1-12 laufen eine Runde, machen ihr erstes Liegendschiessen und absolvieren dann zwei Laufrunden. Die Startnummern 13-25 laufen zu Beginn zwei Runden und absolvieren dann ihr erstes Liegendschiessen. So verteilt sich das Feld sehr gut, denn bis zur zweiten Schiesseinlage hat sich das Feld komplett «verzottelt». Die Kids und Fun-Gruppe hatten beste Bedingungen, kein Wind, frische Temperaturen. Die Challenger hatten Wind, das wurde uns etwas zum Verhängnis, aber lasst uns nicht vergessen, für die einen war das der erste Wettkampf in diesem Jahr - ausgelernt hat man nie. Die Teilnehmer*innen durften als Preis eine feine Schwyzer Linzertorte nach Hause nehmen. 21 von 180 Linzertorten gingen an den Skiclub Schwendi-Langis. 13 Biathlon- und Langlaufclubs der Schweiz hatten den Weg nach Ibach gefunden. Die Organisation des Skiclub Ibach und Einsiedeln war grandios – besten Dank. Herzliche Gratulation allen Teilnehmer*innen. Besten Dank den Eltern und den mitbetreuenden Trainer*innen.
Bericht: Carolina Rohrer
Besseres Wetter hätten wir uns für das Einräumen der Clubhütte letzten Samstag nicht wünschen können. So waren alle, von klein bis gross, mit vollem Einsatz an der Arbeit. Sei es beim Holzen, Putzen oder Hütte abreissen! Keine Sorge, wir haben natürlich nicht die ganze Hütte abgerissen! In diesem Jahr haben wir lediglich die Wand zum Bad entfernt, um die Küche etwas geräumiger zu machen. Die Älplermagronen zum Mittagessen konnten wir in der herrlichen Herbstsonne geniessen, und so blieben wir noch ein wenig länger sitzen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer!
Euer Hüttenwart
Urban Burch
Schnee, Regen und Sonnenschein am Biathlon in Ulrichen
86 Teilnehmer in verschiedenen Kategorien starteten am Sommerbiathlon in Ulrichen. Bereits bei der Anreise via Andermatt, der Grimselpass war gesperrt, fanden wir eine erste Schneedecke auf der Strasse und das lange Warten im Autozug verlangte einiges vom Schwendi-Langis Team. Larina Piller als beste Schützin bei den Challenger W13 mit zwei Schiessfehlern feierte mit einem zweiten Rang einen guten Saisonstart, musste aber diesen hart erkämpfen gegen ihre Klubkameradin Larina Hengartner. 80% Trefferquote im Liegendschiessen in ihrer ersten Challenger-Saison ist ein sehr gutes Resultat für Fenja Fries. Das bedeutet Rang fünf knapp vor Elisa Engel, sie schoss einen Fehler mehr. Alva Fries begann das Rennen ganz stark mit einem fehlerfreien Schiessen, musste aber wegen Atmungsschwierigkeiten im weiteren Rennverlauf massiv zurückstecken. Diego Suter und Max Engel schossen beide sieben Fehler, was einen Spitzenrang verhinderte. Mina Achermann glänzte im zweiten und Leandro Wenger im ersten Schiessen. Einen Schritt nach vorne gemacht hat Leif Fries, seine Coolness im Schiessen beeindruckt uns Trainer. Überzeugt hat in Ulrichen unsere ehemalige Biathletin und jetzige Trainerin Annina Zberg.
Sie schoss 20 Treffer und schlug in der Fun Kategorie auch sämtliche Männer. 20 Treffer erzielten heute in der Fun Kategorie auch Viktoria Wenger und ihr Mann Martin. Mit sechs Teilnehmer, in den beiden Fun Kategorien, drei davon auf dem Podest, stellte der SC Schwendi-Langis das grösste Kontingent. Marc Achermanns taktisches Laufvermögen musste Christoph Fries auf der Zielgerade neidlos anerkennen. Mit Natalia Wenger und Rorik Fries starteten zwei ganz Junge erfolgreich bei den Bambinis. Nach den Rennen in der Lenzerheide und heute in Ulrichen, haben wir Trainer zusammen mit den Aktiven festgestellt, dass verschiedentlich noch Potenzial vorhanden ist, wo wir uns verbessern können und auch verbessern müssen. Bereits in drei Wochen folgt in Ibach der letzte Sommerbiathlon der Saison, der auch für unsern Sommercup zählt.
Bildbericht: Heinz Wolf
Seit vielen Jahren unterstützt der Skiclub Schwendi-Langis den Sarnersee-Lauf beim Forst in Wilen mit einem Verpflegungsposten.
Auf den folgenden zwei Kilometern bis zur Schwerzbachstrasse nach Giswil ist der Club verantwortlich für sämtliche Sperrungen der Strassen. Unter der Führung von Leo Zberg lieferte unser Skiclub einmal mehr eine perfekte Arbeit ab an diesem Lauf-Event. Mit diesem Engagement fliesst jedes Jahr wieder ein namhafter Betrag in unsere Clubkasse.
Herzlichen Dank den treuen Helfern aus allen Altersgruppen.
Mehrere Skiclub-Mitglieder starteten am Lauf um den Sarnersee oder liefen die 10 Kilometer-Strecke. Ebenfalls finden wir etliche JO aus unserem Club in den verschiedenen Ranglisten der Nachwuchsrennen. Einen Podestplatz wie seine Tochter Julia, sie startete über 10 Kilometer, holte dabei unser Vorstandsmitglied Christian Ruckstuhl. Seine hervorragende Laufzeit von 1 Stunde und 18 Minuten im Halbmarathon reichte zu Rang drei bei der Kategorie M45. Oli Burch erreichte das Ziel in Sarnen nach 1.32 und Kevin Kathriner, ein weiteres Vorstandsmitglied lief nach 1.37 ins Ziel. Annina Zberg verbesserte ihre persönliche Halbmarathon-Zeit um etliche Minuten.
In den Nachwuchsrennen gab es verschiedene Spitzenklassierungen vom Skiclub. Die Biathletinnen Mara und Ilona Neiger, Julia Burch und Livia Piller erreichten zum Teil ausgezeichnete Klassierungen. Über 4200 Startende, das sind 20% mehr als letztes Jahr, verzeichnete der diesjährige Sarnersee-Lauf.
Bericht: Leo Zberg/Heinz Wolf
Am Sonntag, 29. Juni 2025, versammelten sich über 30 Mitglieder des Ski Clubs Schwendi-Langis zur festlichen Jubiläums-Genusswanderung. Anlass war das 80-jährige Bestehen unseres traditionsreichen Vereins – ein Grund zum Feiern!
Der Startpunkt des Genusstags war im Fang, Stalden. Von dort aus führte die gemütliche Wanderung in mehreren Etappen durch unsere wunderschöne Umgebung – begleitet von feinen kulinarischen Überraschungen und Erinnerungen an vergangene Zeiten.
Gleich beim ersten Halt wartete ein herrlicher Start in den Tag mit Kaffee, Süssebäck und einem feinen Ankeruimi. Gestärkt ging es weiter zum zweiten Zwischenstopp, wo eine wohltuende Gemüsesuppe serviert wurde. Ein besonderes Highlight folgte beim dritten Halt auf der Alp Wolfetsmatt, der ersten Clubhütte des Skiclubs. Hier genossen wir eine würzige Chässuppe und frisch gebratene Apfelschnitzli inmitten nostalgischer Erinnerungen.
Zum Abschluss kehrten wir zurück zum Ausgangspunkt im Fang, wo ein reichhaltiges Dessertbuffet mit Kuchen und Kaffee den perfekten Schlusspunkt setzte.
Ein besonderer Moment war der Rückblick auf die Anfänge unseres Skiclubs, den Peter (Zachen Peter) Burch mit spannenden Anekdoten und Geschichten lebendig werden liess. Ebenso eindrücklich war die Führung durch Fridolin (Fridel) Anderhalden, der sein kleines, aber feines Museum mit liebevoll gesammelten Gegenständen aus alten Zeiten präsentierte.
Ein riesiges Dankeschön geht an das Organisationskomitee Kevin und Urban – ihr habt diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Es war genial!
Herzliche Gratulation an unseren Skiclub – auf weitere sportliche und kameradschaftliche Jahrzehnte!
Bericht: Angelika Zberg
Sehr erfolgreich kehrte der SC Schwendi-Langis von den Schweizermeisterschaften im Biathlon aus dem Goms zurück. Zusammen mit den Langdistanz und Sprint Schweizermeisterschaften im Langlauf wurden in Ulrichen auch die Titel im Biathlon Sprint und Massenstart vergeben. Der Biathlon Sprint begann erst am Freitagabend um 16.30 Uhr, weil am Morgen noch der Patrouillen Lauf der internationalen Militärmeisterschaften stattfand. Die tiefen Verhältnisse in der Loipe und der starke und böige Wind im Schiessstand machte es allen Teilnehmern schwer. Insgesamt holte unser Skiclub im Sprint vom Freitag sechs Medaillen. Ronja Rietveld verteidigte ihren Titel aus dem vergangenen Jahr erfolgreich und siegte 33 Sekunden vor ihrer Klubkameradin Lara Berwert. Molly Kafka holte mit einem fehlerfreien Stehendschiessen die Bronzemedaille, musste aber hart kämpfen gegenüber Giannina Piller, sie wo auf dem undankbaren vierten Rang landete. Eliane Kiser glänzte im Schiessen trotz den schwierigen Bedingungen mit einer starken Leistung und erreichte Rang sieben. Lina Berger beendete ihr erstes Schweizermeisterschaftsrennen mit dem Gewehr auf dem Rücken mit 3/1 im neunten Rang. Annina Zberg versuchtes es im Goms auch noch mal und zumindest im Liegendschiessen liess sie ihre ehemaligen Qualitäten aufblitzen. Die vierte Medaille am Freitagabend im Goms holte Vince Vogel in der Jugend-Kategorie. 14 Sekunden fehlten ihm zu Gold. Noch weniger fehlten Remo Burch zu Gold. Mit 1/1 im Schiessen und 11 Sekunden Rückstand gegenüber dem zwei älteren Paul Stalder gab es für ihn die verdiente Silbermedaille. Es ist für Remo bereits die 10 SM-Medaille. In der Saison 2019/20 holte er in Realp im Einzellauf seine erste Meisterschafts-Medaille. Matthias Riebli klassierte sich hinter Remo Burch auf dem dritten Schlussrang, das gelang ihm dank der starken Laufleistung. Flavia Barmettler lief am Morgen mit dem Schweizer-Team mit Lena Häcki, Lea Meier und Juliano Werro den Patrouillen-Lauf, so dass ihr begreiflicherweise am Abend die Kraft fehlte. Trotzdem holte sie einen sechsten Rang. Am Samstag fand der 50 Kilometer Langlauf statt. Einige unserer BiathletenInnen starteten über die kürzeren Strecken. Matthias Riebli lief über die 50 Kilometer und erreichte als zweitbester Zentralschweizer (Sieger Cyrille Fähndrich) mit 8.44 Rückstand den ausgezeichneten 18 Rang,
Bericht und Fotos: Heinz Wolf
Resultate Samstag:
| Larina Hengartner | 11. Platz Kategorie W12 |
| Diego Suter | 6. Platz Kategorie M13 |
| Laura Blättler | 4. Platz Kategorie W13 |
| Alva Freis | 17. Platz Kategorie W13 |
| Seraina Hengartner | 15. Platz Kategorie W14 |
| Ben Blättler | 6. Platz Kategorie M15 |
| Livia Piller | 7. Platz Kategorie W15 |
Resultate Sonntag:
| Larina Hengartner | 5. Platz Kategorie W12 |
| Diego Suter | 7. Platz Kategorie M13 |
| Laura Blättler | 17. Platz Kategorie W13 |
| Alva Freis | 19. Platz Kategorie W13 |
| Seraina Hengartner | 16. Platz Kategorie W14 |
| Ben Blättler | 4. Platz Kategorie M15 |
| Livia Piller | 1. Platz Kategorie W15 |
In Östersund Schweden fanden vom 24. Februar bis 5. März 2025 die Biathlon Weltmeisterschaften der Jugend und Junioren statt. In der Schweizer Delegation von Swiss Ski befanden sich nicht weniger als 6 BiathletenInnen aus dem Skiclub Schwendi-Langis. Sie alle hatten sich in der laufenden Saison dank ihrer sehr guten Resultate für diese Weltmeisterschaften qualifiziert. In Schwenden mit dabei der ehemalige Biathlet Simon Zberg, er unterstützte das Schweizer Team beim Wachsen.
Giannina Piller
Der Einzellauf war das erste Rennen für Giannina Piller, wo sie mit 1/0/2/1/ und einem Rückstand von 4.13 im 36. Rang von 117 Gestarteten beendete. Im Sprint schoss Giannina Piller zweimal fehlerfrei und erreichte den sehr guten 22. Rang mit 1.29.9 Rückstand auf die Siegerin Skog aus Norwegen. Rang 24 mit 2.40 Rückstand gab es für sie im Massenstart 60, nachdem sie mit 1/1/2/0/ gut geschossen hatte.
Molly Kafka
0/1/0/2/ schoss Molly Kafka im Einzellauf und erreichte mit einer tollen Laufleistung den 25. Rang mit einem Rückstand von 3.07 d. In der Mixed Staffel schoss sie sehr gut, traf liegend sofort alle Ziele und im Stehendschiessen brauchte sie 2 Nachlader. Ein guter achter Rang war das Endergebnis für die Schweizer Staffel. Im Sprint gab es nach 1/2/ im Schiessen Rang 33. Das beste Ergebnis in den Einzelrennen erzielte Molly Kafka im Massenstart 60 mit 1/0/2/0/ im Schiessen. Mit 2.13 Rückstand lief sie als 21 ins Ziel. In der abschliessenden Jugend-Staffel gab es für Molly Kafka mit dem Schweizer-Team einen 10. Schlussrang.
Vince Vogel
Die Wettkämpfe in Schweden begannen für Vince Vogel mit dem Einzellauf, einem Rennen wo viermal geschossen wird und wo es für jeden Schiessfehler eine Minute Strafzeit gibt. Der Giswiler in der Jugend-Kategorie startend schoss 1/2/0/0/. Mit den drei Strafminuten und dem Zeitrückstand von 0.47 im Laufen belegte der Giswiler den ausgezeichneten 21. Rang von 117 Gestarteten.
In der Mixed Staffel brauchte der Giswiler drei Nachlader und belegte mit dem Schweizer Team Rang acht. Das nächste Rennen bestritt Vince Vogel im Sprint, wo er liegend fehlerfrei blieb und im Stehendschiessen für die zwei Fehler zwei Strafrunden laufen musste. Diese Leistung wurde mit dem 33. Rang belohnt. Gar an einer Medaille schnupperte er mit dem Schweizer Team in der Jugend-Staffel, wo er mit Lewin Kunz vom Bachtel und Tobit Keller aus Einsiedeln den ausgezeichneten sechsten Schlussrang belegte. Für den Gewinn einer Medaille fehlten dem Schweizer Trio lediglich 35 Sekunden.
Ronja Rietveld
Die Sarnerin startete in Schweden im Einzellauf sehr gut im Schiessen mit 18 Treffern von 20 Schüssen. Diese Leistung reichte zu Rang 44 von 94 Teilnehmern. Im Sprint erreichte sie nach 1/1/ im Schiessen mit einem Rückstand von 3.29 den 39. Rang. Das dritte Schiessen im Massenstart 60 mit vier Schiessfehlern stehend verunmöglichten eine Spitzenklassierung, war sie doch mit 0/1/ sehr gut in das Rennen gestartet. Im Staffelrennen der Juniorinnen erwischte Ronja Rietveld einen rabenschwarzen Tag und musste nach dem Liegend- und Stehendschiessen jeweils 2 Strafreden laufen. Dies hatte zur Folge, dass die Schweiz und fünf andere Teams überrundet und aus dem Rennen genommen wurde. Damit kam Lara Berwert als Schlussläuferin des Schweizer Team gar nicht mehr zum Einsatz.
Lara Berwert
Die Schwanderin erreichte mit dem 41 Rang das beste Schweizerresultat in im Einzel. Die ersten drei Schiessen blieb sie fehlerfrei, im abschliessenden Stehendschiessen kamen dann zwei Fehler hinzu. Im Sprint gab es im 99-köpfigen Feld nach 1/0/ im Schiessen mit Rang 44 einen Platz im Mittelfeld. Nicht mehr an die guten Schiessresultate anknüpfen konnte Lara Berwert im Massenstart 60. Die neun Schiessfehler bedeuteten für sie Platz 57.
Matthias Riebli
Matthias Riebli startete im Einzel ganz stark in die Weltmeisterschaftsrennen. Von 20 Schüssen brachte er deren 19 ins Ziel, das bedeutete Rang 13 mitten in der Weltelite. Im Sprint erreichte Matthias Riebli nach drei Fehlschüssen den 37 Rang. Im Massenstart, wo nur die 60 besten Biathleten starten können, gab es für den Giswiler Rang 25. In der abschliessenden Junioren-Staffel schnupperte Matthias Riebli sogar an einer Medaille. Nach drei Nachladern im Schiessstand lief er immer näher an das drittklassierte Polen, schlug auf der Zielgerade das Team Italien und zur Medaille fehlten am Schluss ganze 12 Sekunden. Das ist eines der besten Staffel-Resultat, welches an einer Junioren Weltmeisterschaft im Biathlon von einem Schweizer Team erreicht wurde.
Die Biathlon Weltmeisterschaften in Östersund waren für die BiathletenInnen vom SC Schwendi-Langis ein riesiges Erlebnis. Teilweise herrschten ganz schwierige Bedingungen im Schiessstand und auch auf der Loipe wurde von den Teilnehmern alles abverlangt. Trotzdem wurden einige hervorragende Resultate erreicht. Die Resultate haben aber auch aufgezeigt, wo in Zukunft noch mehr gearbeitet werden muss, will man den Rückstand zur Weltspitze verringern. Seinen Teil zu den guten Leistungen in Östersund beigetragen hat auch Simon Zberg mit seinem grossen Einsatz beim Wachsen.
Bericht: Heinz Wolf

Die diesjährigen Biathlonmeisterschaften der Challenger fanden über dieses Wochenende in Les Rasses am Col des Mosses statt. Genügend Schnee, und herrliches Winterwetter bescherte dem Biathlonnachwuchs der Schweiz ideale Voraussetzungen bei den Titelkämpfen. Die Titel wurden in den beiden Disziplinen Massenstart und Sprint vergeben. Larina Hengartner gelang mit dem dritten Rang im Massenstart in der jüngeren Kategorie das beste Saisonresultat, dies auch dank dem dreimaligen fehlerfreien Schiessen. Alva Fries fing sich nach einem technischen Problem mit ihrem Ski auf und beendete das Rennen in der Schlussrunde mit einem fehlerfreien Schiessen. Mehrere Wochen kämpfte Livia Piller mit gesundheitlichen Problemen und konnte eine längere Zeit gar nicht trainieren. Just auf die Meisterschaften hin hat sie sich erholt und konnte um die Medaillen mitkämpfen. Die Silbermedaille ist der so verdiente Lohn für sie. Diesen Erfolg hat sie nebst dem guten Schiessen auch der kämpferischen Leistung in der Loipe zu verdanken. Im Ziel betrug ihr Rückstand auf die Seriensiegin dieser Saison Jill Bürgler aus Ibach lediglich 28 Sekunden. Es ist die insgesamte 87 Medaille im Biathlon an Schweizermeisterschaften für den Skiclub Schwendi-Langis seit dem Jahr 2010. Seraina Hengartner glänzte im Liegendschiessen mit 10 Treffern und kämpfte lange in der Spitzengruppe um die Medaillen mit, leider klappte das Stehendschiessen nicht nach ihren Wünschen. Ben Blättler führte nach starkem ersten Schiessen das Feld gar an, mit den Fehlern im zweiten und dritten Schiessen fiel er leider auf den 5. Schlussrang zurück. Max Engel und Diego Suter konnten im Welschland wertvolle Erfahrungen sammeln.
Kids Kategorie
In den Kids-Rennen verzeichnete unser Skiclub mit Larina Piller, Fenja Fries, Elisa Engel und Leif Fries nur gerade vier Startende an der SM. Alle vier zeigten aber eine perfekte Leistung im Schiessen und brachten alle ihre Schüsse ins Ziel. Diese Leistung wurde in der Rangliste Kids w belohnt mit den Rängen 2, 4, und 6. Am Sonntag konnten sie ihre tollen Ergebnisse vom Samstag im Schiessen nicht mehr wiederholen, Svenja Fries blieb mit einer Trefferquote von 90% die Beste.
Sprint vom Sonntag
Stark auftretender Wind bescherte den Startenden am Sonntag im Schiessstand ganz schwierige Bedingungen. Wer auf diese Situation nicht oder zu spät reagierte, musste Strafrunden laufen. Das Glück stand in diesem Wettkampf den meisten vom Skiclub nicht zur Seite. Die Ausnahme bildete Seraina Hengartner mit 0/1, was Rang sechs bedeute. Ein Fehler zu viel von Livia Piller bedeute leider das Aus im Kampf um die Medaillen. Die Chance um eine Medaille musste Ben Blättler ebenfalls im Schiessstand begraben. Die flachen Strecken mit nur einer kleinen Steigung hatten zur Folge, dass die Medaillen mit einem guten Schiessen geholt werden konnten.
Im Anschluss an die Rangverkündigung wurde die Besten Challenger der Gesamtwertung mit Spezialpreisen ausgezeichnet.
Vier Trainer und etliche Eltern unterstützten die Organisatoren und die Athleten aus unserem Skiclub an den beiden Rennen in Les Mosses beim Wachsen, beim Start, auf der Strecke und im Schiessstand. Stephan Piller hatte einmal mehr für alle in unmittelbarer Nähe der Wettkampfstätte eine sehr gute Unterkunft mit guter Verpflegungsmöglichkeit gefunden. Mit dem Ländervergleich und dem Biathlon in Realp übernächstes Wochenende geht die Biathlonsaison für unsere Jüngsten schon wieder zu Ende.
Bericht: Heinz Wolf, Fotos: Peter Blättler
Artikel Luzerner Zeitung, Donnerstag 7. November 2024
Lina Berger holt zum zweiten Mal Gold
Der 2. Tag der Challenger Schweizermeisterschaft in Realp stellte mit dem starken und nassen Schneefall grosse Herausforderungen an die Organisatoren mit den vielen Helfern. Mit den vielen Rennen stand ein über viele Stunden dauernder Einsatz bevor. Der Schweizermeistertitel wurde im Massenstart vergeben. Laura Blättler musste im viermaligen Schiessen viermal die Strafrunde aufsuchen und wurde im Schlussspurt um eine Zehntelsekunde auf den fünften Schlussrang verwiesen. Lina Berger schoss zu Beginn des Rennens einen Fehler und kam als Vierte zum zweiten Schiessen, wo sie fehlerfrei blieb. Trotz einem Fehler im ersten Stehendschiessen lief sie an zweiter Position aus der Strafrunde. Sheila Büeler, die während des ganzen Rennens geführt hatte, schoss im letzten Schiessen drei Fehler und fiel noch auf den fünften Schlussrang zurück. Lina Berger ganz cool geblieben, nutzte diese Chance und brachte ihre fünf Schüsse in der zweitschnellsten Schiesszeit alle sicher ins Ziel und konnte mit gut 20 Sekunden auf die Schlussrunde gehen. Mit grosser Freude über ihre erbrachte Leistung konnte sie den Zieleinlauf sogar ein wenig geniessen. Carina Peter die Vierte vom Einzellauf eroberte die Silber Medaille. Bronze ging schon wie am Samstag an Laurynne Denoth von Lischana Scuol. Einen glänzenden Start mit zweimal fehlerfreien Liegend-Schiessen verzeichnete Livia Piller. Im Kampf um eine Medaille musste sie leider vier Fehler stehend hinnehmen, so dass sie diese Medaille um rund eine halbe Minute verfehlte. Vera Inkermann verbesserte sich gegenüber dem Samstag um drei Plätze und erreichte einen Top Ten Platz. Ben Blättler steigerte sich um zwei Treffer und das Stehendschiessen glückte ihm fast perfekt. Mit dem 7. Schlussrang war er drittbester seines Jahrgang.
Kids
Bei heftigem Schneetreiben nahmen am Sonntagnachmittag die Kids das Einschiessen in Angriff und sie absolvierten ihren Wettkampf ebenfalls im Massenstart. Es schneite weiterhin kräftig in Realp und die Gewehrbetreuer hatten alle Hände voll zu tun, dass sie Gewehre einsatzfähig halten konnten. Ebenso musste die Scheiben ständig vom fallenden Schnee freigehalten werden, damit sie ihre Funktion erfüllen konnten. Trotz diesen sehr schwierigen äusseren Bedingungen liessen sich die Betreuer im Schiessstand gar nichts anmerken und erfüllten ihre Arbeit mit Bravour. Auch die jungen TeilnehmerInnen liessen sich vom anadauernden Schneefall fast nichts anmerken und kämpften für ein gutes Resultat. Mit einem grossen Rückstand auf die Siegerin holte Alva Fries wie schon am den zweiten Platz, genauso wie Diego Suter, der sich kurz vor dem Ziel noch überholen lassen musste vom Andermatter Gian Andrin und so ein fast sicherer Sieg vergab. Nicht zufrieden mit seiner Leistung im Schiessen und Laufen war Lukas Burch, obwohl er als Dritter aufs Podest steigen durfte. In der Kategorie W11 erreichte Fenja Fries die beste Rangierung des Skiclub Schwendi-Langis. Auf Grund der auftretenden Lawinengefahr beschloss die Yury das Rennen der Kategorie Fun nicht mehr zu starten. Kurze Zeit später ging denn auch zwischen Realp und Hospental eine Lawine nieder und die Strasse rund eine Stunde wegen der Schneeräumung gesperrt werden musste.
Bericht: Heinz Wolf
Fotos: Lukas Berwert und Peter Blättler
Die Biathlon Schweizermeisterschaft der U15 fanden dieses Wochenende in Pontresina statt. Zwei Meistertitel wurden im Massenstart am Samstag und im Sprint am Sonntag vergeben. Auf Grund der Saisonresultate durfte man im SC Schwendi-Langis auf Medaillen hoffen. Nebst den Rennen um die Titel fanden im Engadin auch zwei Rennen für die Kids statt. Der SC Schwendi-Langis reiste mit 14 BiathletenInnen ins Bündnerland. Sie wurden dabei unterstützt von vier Trainern und mehreren Eltern. Alle unsere AthletenInnen zeigten in Pontresina hervorragende kämpferische Leistungen und auch der soziale Zusammenhalt unserer Nordischen untereinander macht uns Trainern immer wieder viel Freude.
Massenstartrennen vom Samstag
Als grosse Favoritin ins Massenstartrennen gestartet wurde Giannina Piller dieser Favoritenrolle gerecht. Das Rennen blieb lange spannend bis Giannina Piller mit den beiden fehlerfreien Stehendschiessen die Konkurrenz um eine Minute und mehr distanzierte. Lina Berger blieb bis zum letzten Schiessen auf Medaillenkurs, ihr letzter Schuss, ein Fehler, entriss ihr leider die Bronzemedaille. Ilona Neiger zeigte ihre grossen Fortschritte in diesem Winter und erzielte ihr bisher bestes Saison-Resultat. Um 5 Sekunden verpasste Livia Piller das Podest bei den W13. Lukas Berwert, lange krank gewesen zeigte im Liegendschiessen, genauso wie Basil Rohrer eine gute Leistung. Laura Blättler die erste Saison bei den Kids dabei, traf alle ihre 10 Schüsse ins Ziel und klassierte sich im undankbaren vierten Rang. Dieser undankbare vierte Rang kam am Ziel auch für ihren Bruder Ben heraus. Dank dem fehlerfreien letzten Schiessen gab es für Dustin Bucher einen Top Ten Platz.
Sprint vom Sonntag
Lina Berger zeigte im Sprint eine grossartige Leistung in der Loipe und im Schiessstand. Das perfekte schnelle und fehlerfreie Liegendschiessen beflügelte sie. Mit grosser Coolness bestritt sie anschliessend das Stehendschiessen ebenfalls fehlerfrei und verteidigte in der Schlussrunde den herausgelaufenen Vorsprung. Ihre erste Meisterschaftsmedaille und gleich den Scheizermeistertitel machte ihr mächtig Freude und entschädigte sie auch für die vielen Trainings und Entbehrungen in den vergangenen Jahren. Die Silbermedaille ging an Linas Klubkameradin Giannina Piller. Nachdem Liegendschiessen mit 2 Fehlern lag sie zurück an siebter Stelle und kämpfte sich mit dem perfekten Stehendschiessen und der schnellsten Laufzeit nach vorne zu Silber. Langsam aufkommender Wind verhinderte bei einigen AthletenInnen ein gutes Resultat im Schiessstand. Dies kamen besonders Laura Blättler und Larina Piller bei den Kids zu spüren. Ben Blättler liess sich aber nicht beirren, mit guten Trainer-Tipps lief er sehr gut und schoss jedes Mal fehlerfrei und am Schluss fehlten ihm weniger als eine Sekunde zum ersten Kategoriensieg. Nach der langen Heimreise aus dem Engadin gibt es jetzt dank den Sportferien ein paar frei Tage, bevor es am nächsten Wochenende weitergeht im Goms.
Herzlichen Dank
Mit den drei gewonnenen Biathlonmedaillen an der SM in Pontresina ist diese Medaillenzahl weiter angewachsen. Seit dem Jahre 2010 haben AthletenInnen vom SC Schwendi-Langis nicht weniger als 64 Schweizermeisterschafts-Medaillen gewonnen, eine eindrückliche Zahl. Viele Trainings und einen grossen Einsatz von der Trainerseite verbunden mit der grossen Unterstützung des Skiclubs aber auch der Eltern haben zu diesen Leistungen und Erfolgen geführt. Herzlichen Dank allen für das tolle Engagement.
Bericht: Cendrine, Thomi, Pascal, Heinz
